Bildung in Zeiten geringerer Ressourcen

Hamburg ist eine reiche Stadt. Die Bildungsausgaben sind pro Kopf der Lernenden die höchsten in Deutschland. In den letzten Jahren wurde mit viel Geld sinnvolle Bildungsprojekte auf den Weg gebracht, wie die Initiativen ‚Gute Inklusion‘ oder ‚Guter Ganztag‘. Das brachte Hamburg im Bundesländer-Ranking auf die vorderen Plätze, auch wenn in absoluten Zahlen Hamburg nicht so viel schlechter geworden ist wie andere Bundesländer, siehe aktuelle PISA-Ergebnisse. Das war aus Hamburger Sicht erfreulich, kann aber noch nicht zufrieden stellen.

Jetzt gehen die Steuereinnahmen auch in Hamburg zurück, und alle Ressorts der Stadt müssen in der Haushaltsplanung Einsparungen vornehmen. Die Umstrukturierung der Schulbegleitung, die kurz vor den Sommerferien bekannt wurde, hat einen Vorgeschmack dafür gegeben und eine breite Protestwelle ausgelöst. Demonstrationen liefen vor das Rathaus, Verbände formulierten Protestbriefe. Jeder Teilbereich des Bildungswesens prangerte, mit Blick auf das eigene System mit Recht, die Sparmaßnahmen in seinem Bereich an.

Nun sollte man fragen, ob der Bereich Bildung von Sparmaßnahmen ausgenommen werden sollte, ähnlich wie es für den Wehrbereich gilt. Bildung ist eine Investition in die Zukunft, Kürzungen würden später Kosten im Sozialbereich oder in einer weniger leistungsfähigen Wirtschaft, z.B. im Fachkräftemangel, erzeugen. Sollte die Bildung von der Schuldenbremse ausgenommen werden, genauso wie der Wehretat? Ich denke: Ja.

Ich möchte aber noch einen weiteren Aspekt aufmachen: Bildungssysteme sind sehr komplexe Systeme, die sich in den letzten Jahren um viele neue Aufgaben widmen mussten: Inklusion, Integration von Flüchtlingen, psychischen Belastungen der Lernenden in und nach der Corona-Krise, Herausforderung des Lernens durch künstliche Intelligenz. Die Aufgaben sind für die einzelnen Schulen sehr herausfordernd, gleichzeitig wurden die Bildungspläne vor kurzem neu aufgelegt und viele neue Inhalte und Ansprüche hinein formuliert. Auch organisatorisch wurde das System immer komplexer: Einerseits bleibt das System traditionell organisiert nach Fächer und Stundenplan, mit einer nach Fächerlogik ausgebildeten Lehrenden, einem starren System mit Jahrgangsstufen und festen Übergangsterminen: In Jahrgang 4 in die weiterführende Schule, in Jg. 10 in die Ausbildung oder die Oberstufe. Der Ruf nach Multiprofessionellen Teams, die alle Probleme lösen sollen, scheinen in diesem unübersichtlichen System kaum zu funktionieren.

Wären die Sparzwänge nicht ein Anlass, über die Flexibilisierung und Verschlankung des Systems nachzudenken? Sollten wir nicht der Frage nachgehen, wie ein Bildungssystem in Zeiten geringerer Ressourcen aussehen kann? Dabei darf es nicht um ein Absenken der Qualität gehen, diese müsste in vielen Bereichen eher angehoben werden, siehe PISA-Ergebnisse. Da man vermuten kann, dass die Ressourcen auch in den nächsten Jahren fehlen werden, stelle ich mir die Frage, ob die Effizienz des gesamten Systems überprüft werden sollte. Dabei muss das System auch als ganzes betrachtet werden, nicht nur aus der Perspektive eines einzelnen Teilsystems, z.B. Gymnasium, Stadtteilschule oder Primarschule. Das was für den Ressourcen-Einsatz auch jetzt schon gilt, sollte auch für Einsparungen gelten: Die Schwächsten im System sollten weitestgehend von Sparmaßnahmen ausgenommen werden, z.B. Schulen mit einem niedrigen KESS-Faktor.

  • Wie können die Lerninhalte, die Bildungspläne, verschlankt werden, damit ein inhaltlich tieferes Lernen möglich wird?
  • Wie kann die Menge an Klausuren und Lernüberprüfungen reduziert werden, damit mehr Zeit zum eigentlichen Lernen da ist?
  • Wie können im nichtpädagogischen Bereich Prozesse effektiver organisiert werden?

• • Wie kann die Verwaltung in der Bildung verschlankt werden?

Wohlbefinden als Kategorie in der schulischen Bildung

Das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft und in der zentralen gesellschaftlichen Institution, der Schule, sinkt. Sie ist aber gleichzeitig Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen. Das ist die These von El-Mafaalani, Kurtenbach und Strohmeier in ihrem Buch ‚Kindheit – Minderheit ohne Schutz‘. Sebastian Kurtenbach hat diese These auf dem Innovationskongress Oberstufe der Initiative Flexible Oberstufe vergangenes Wochenende in Berlin nochmal eindrücklich betont. 

Sollte deshalb das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu einer zentralen Kategorie der Bildung gemacht werden, neben Kompetenzerwerb und Wissensaneignung? Sollte das Wohlbefinden Eingang in die Schulgesetze finden? Sollte das Wohlbefinden sogar Eingang in einem Kinder-Rechte-Artikel im Grundgesetz finden?

Lehrerin A kommt ins Lehrerzimmer: „Ich komme wieder mit meinem Stoff nicht durch. Die Schüler sind so langsam. Ich muss alles wieder und wieder erklären. Wie soll ich mich da noch um das Befinden von einzelnen kümmern? Und wenn ich fertig bin, muss ich schnell nach Hause an den Schreibtisch und die ganzen Arbeiten bewerten.“

Lehrerin B: „Ich komme wieder mit meinem Stoff nicht durch. Ich brauche so viel Zeit, mich darum zu kümmern, dass die Schüler auch arbeiten können. Jeder bringt so viele Päckchen mit die die Schule, die erst mal geklärt werden müssen, bevor sie überhaupt ans Lernen gehen können. Ich muss mich doch erstmal darum kümmern, dass meine Lerngruppe arbeitsfähig ist. Der Stoff muss dann liegenbleiben.“

Niemand wird sicherlich abstreiten, dass ein gewisses Wohlbefinden notwendig ist, um gut Lernen zu können. Hier geht es darum, ob der Staat, seinen zentrale Institution für Kinder und Jugendliche – die Schule, und seine wichtigsten Mitarbeiter, die Lehrenden dafür verantwortlich sind, dass sich Kinder und Jugendliche so wohlfühlen, dass sie gut lernen können. Bisher waren die Familien und Eltern dafür verantwortlich. Und die, so die These aus dem Buch, schaffen das nicht mehr, weil sie selbst in vielen Herausforderungen eingebunden sind. 

Diese Veränderungen sind in der Schule zu erkennen, sowohl am Gymnasium als auch an den Gesamtschulen. Die LAG Bildung der Grünen Hamburg haben in ihrer Sitzung im Mai dazu beraten. Wir haben festgestellt, dass sich die Schülerschaft deutlich verändert hat: 

  1. Viele empirische Befunde sowie das Alltagserleben vieler Lehrkräfte zeigen, dass sich die psychische Gesundheit von vielen Schüler*innen seit der Coronakrise deutlich verschärft hat.
  2. Der Anteil der Schüler*innen mit migrantischem Hintergrund steigt kontinuierlich. Die damit zusammenhängende Vertiefung des Spracherwerbs bringt viele Klassen vor große Herausforderungen. Der Anteil ist in Hamburg auf über 50 Prozent angewachsen.
  3. Der Anteil von Schüler*innen mir herausforderndem Verhalten steigt stark an.
  4. Es sind eine starke Verunsicherung und Ängste in der Schülerschaft festzustellen:
    • Sinkende Zuversicht
    • Angst vor Klimawandel
    • Angst vor Krieg
    • Wirtschaftliche Unsicherheit
    • Belastung durch Social Media
    • Fehlendes Gefühl von Selbstwirksamkeit im System Schule

Die Frage, die ich mir stelle ist, wie weit die Institution Schule im aktuellen System diese Situation auffangen kann. Ich meine damit das System Schule, nicht die einzelne Lehrkraft. Viele von ihnen kümmern sich täglich um das Wohlbefinden der Schüler*innen. Die Frage ist eher, ob das System Schule eine Verantwortung für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen übernehmen muss? Und damit die Rahmenbedingungen, dass die Lehrenden diese Verantwortung auch übernehmen können, schaffen muss. Die Autoren fordern die stärkere Unterstützung von multiprofessionellen Teams an der Schule. Diesem Anspruch steht die Struktur der Schule mit Fächern und Stundenplan entgegen. 

Deshalb ist meinen These, dass das Wohlbefinden von Kindern als staatliche Aufgabe als Kategorie in die Schulgesetze mit aufgenommen werden müssen. Die Institution Schule muss für den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen Verantwortung übernehmen. Das ist gerade nach den Ergebnissen der letzten PISA-Studie dringend nötig.

„Wenn ein Boot zu sinken droht, dann sollte jemand den Kapitän wecken!“ 

(Aladin El-Mafaalani in der Süddeutschen Zeitung)

Bildquelle: Image by Saydung from Pixabay

Besondere Herausforderung: Mit dem Rad von Stockholm nach Hamburg 

Es ist ein stetiges Auf und Ab: Kurze steile Rampen, dann wieder kurz und schnell hinunter. Links und rechts die schwedische Landschaft, wie aus dem Reiseprospekt. Kiefern, Birken, rundgeschliffene Felsen, Seen. Die Schüler*innen kämpfen sich im schweren Gang nach oben, hinunter lassen sie es rollen. Die Benutzung der Schaltung scheint noch unbekannt.

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Aus Stockholm fahren wir noch auf tollen Radwegen heraus, den ganzen Tag auf glattem Asphalt. Aber am zweiten Tag schickt und die Outdoor-App in den Wald, mit Schotter und noch mehr Steigung. Wir schaffen nur 20km, als wir einen wunderschönen Zeltplatz im Naturschutzgebiet zu unserem Ziel erklären.

Es ist wirklich eine Herausforderung, die wir mit unseren Schüler*innen auf uns genommen haben, 1000km von Hamburg entfernt. Mieke, Bjarne und Anton haben als Oberstufenschüler sich die Herausforderung ausgedacht, ich begleite sie als Lehrer. Herausforderungen: Damit beginnt das Schuljahr an der Winterhuder Reformschule in Hamburg für die 8 – 10. Klässler jedes Jahr. Die Idee dahinter ist, dass junge Menschen mehr brauchen als nur Unterricht. Sie brauchen auch eine Möglichkeit, sich auszutesten, an ihre Grenzen zu gehen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, Selbstwirksamkeit zu erfahren, Persönlichkeit zu entwickeln. Mit dieser Idee geht die Schule die ersten drei Wochen Radfahren, Wandern, Klettern, ins Kloster, auf die Alm, iTrainingslager für einen Tria usw.Kloster, auf die Alm, ins Trainingslager für einen Triathlon usw.

Wir sind den dritten Tag in Schweden unterwegs und meiden die Walddurchfahrten. Trotzdem müssen wir in den Wald zu den Sheltern, in denen wir übernachten wollen. Das Budget ist so knapp, dass wir nicht jeden Tag auf einen Zeltplatz gehen können. Die ersten habe starke Knieschmerzen.  Es wird langsam klar, dass wir das ambitionierte Ziel, direkt nach Hamburg zurückzufahren, mit unserem Tagesschnitt nicht erreichen werden. In Katrineholm müssen wir uns einen Plan B überlegen.

Herausforderungen sind nicht nur körperlicher Art, sondern auch das Lösen von Problemen. Wir brauchen eine neue Route. Bei den Herausforderungen machen möglichst die Schüler*innen alles selbst: Einkaufen, Kochen, sich organisieren. Bei dieser Herausforderung bieten Oberstufenschüler den Erfahrungsraum für die Kleineren an. Unsere Schüler*innen sind zwischen 13 und 14 Jahre alt. Während der ganzen Herausforderung halten die Schüler*innen über die ‚Tagesberichte‘ Kontakt zu ein Primarklasse, den Delphinen. Diese müssen die Berichte abschreiben und in das Taskcard-Board stellen, damit die Eltern und Interessierte über die Herausforderung Bescheid wissen. Die Handys sollten zu Hause bleiben.

Wir entscheiden uns, ans Kattegat nach Göteborg mit dem Zug zu fahren, der Kattegat-Leden ist deutlich leichter, kürzer und weniger bergig. Die Fahrräder werden für viel Geld mit einem Anhänger nach Göteborg gebracht, was ein ordentliches Loch in die Kasse reißt. Aber wir haben keine andere Wahl. Um 15 Uhr sind die Fahrräder am Göteborger Hauptbahnhof gepackt, pünktlich fängt es an zu regnen, und wir machen uns auf den Weg nach Süden in Richtung Mälmo.

Und die nächste Herausforderung wartet auf uns: An der touristisch geprägten Küste finden wir keinen Lagerplatz oder Kirche, die uns aufnimmt. Alles ist schon geschlossen. Für einen Campingplatz ist das Geld zu knapp. Um 21 Uhr haben wir immer noch keinen Platz, das Orgateam geht von Haustür zu Haustür und fährt die umliegenden Kirchen ab. Glücklicherweise erinnert sich ein Anwohner an ein Pfadfindercamp, das drei Shelter hat. Nach ein paar Telefonaten können wir dort schlafen.

„Am Anfang wusste ich noch nicht mal, wie man eine Isomatte zusammen rollt“, sagt ein Teilnehmer. Draußen schlafen, selber Kochen, Entscheiden, was man vom Essensbudget kauft, keine Toilette haben, Wasser im Kanister heranschleppen, Feuer machen usw. Erfahrungsräume, die Selbstsicherheit schaffen, um später in der Schule die Prüfungen selbstbewusst zu schaffen. Wir sind der Auffassung, dass Schule sich nicht nur um Deutsch, Mathe und Englisch kümmern muss, sondern das Bildung auch die Persönlichkeitsentwicklung umfasst. Dafür geben wir mit den Herausforderungen einen Erfahrungsraum.

Nach einer Woche kommen wir in Malmö an, nach einer Nacht an der Ostseeküsten fahren wir zum Fährhafen und schippern nach Travemünde. Von hier aus sind es noch zwei Fahrtage bis Hamburg. Wir schlafen noch zwei Tage in gastfreundlichen Kirchengemeinden. 20km vor Hamburg machen wir Rast im NABU-Infozentrum Duvenstedter Brook. Ein letzter Stuhlkreis für eine ausführliche Reflexion. Jeder Teilnehmende hat Namen gezogen, zu denen er ein Feedback gibt. Die Reflexion heute hat den Schwerpunkt ‚die Gruppe und ich‘. Die Themen ‚Radfahren‘ und ‚Zelten‘ haben wir schon auf der Fähre besprochen. Überraschend offen berichten die Schüler*innen über ihre Erfahrungen in und mit der Gruppe. Sie ist in den letzten drei Wochen zusammengewachsen. Zum Schluss bekommt jeder eine ‚Warme Dusche‘, viele positive Worte zu seiner Person.

Zu jeder Erfahrung gehört die Reflexion, damit aus Erfahrung auch ein Lernen wird, dass auf zukünftige Situationen anwendbar ist. Diese Reflexion muss angeleitet werden und passiert nicht von selbst. Wichtig ist, einen verbindlichen und sicheren Raum für Reflexionen zu finden. Bei uns waren die Begriffe ‚Lernkurve, Mindset und Mind-Shift‘ besonders beachtet.

Um 19 Uhr biegen wir mit lauter Musik auf den Schulhof ein, wo uns die Eltern schon erwarten. Wir haben die Herausforderung geschafft, zwar anders als geplant, aber geschafft. Das wichtigste ist aber, dass wir einen Erfahrungsraum geschaffen haben, in dem die Mitfahrenden an ihre Grenzen gehen konnten, und diese spüren und erkennen konnten.

 

 

 

Wehrpflicht oder Dienstpflicht? Ein zentrales Thema für junge Menschen! Warum eigentlich nicht auch für ältere?

In dem Podcast der Heinrich-Böll-Stiftung „Ein Jahr für die Republik“ diskutieren junge Menschen das Für und Wider einer Dienstpflicht für Alle. Schön an dem Podcast finde ich, dass die jungen Menschen selbst zu Wort kommen. Auch wird die Breite des Diskursfeldes gut abgedeckt:

Das „republikanische Jahr“: Bundeswehr, Pflege, THW oder Feuerwehr

Ein gemeinsames „Wir“: Kann ein Pflichtjahr Zusammenhalt schaffen?

Pflicht oder Freiwilligkeit: Chancengerechtigkeit und Motivation

Wer soll dienen? Geschlecht, Alter und faire Lastenverteilung

Ungleiche Bezahlung: Die finanziellen Anreize von Bundeswehr und FSJ

Wofür dienen? Sicherheit oder gesellschaftlicher Zusammenhalt

Was verteidigen wir? Kriegserfahrung, Freiheit und die Ängste junger Menschen

Was bringt ein Pflichtjahr? Nachhaltige Strukturen und wirksamer Zivilschutz

Die „Gebergeneration“: Was der Staat jungen Menschen schuldet

Die O-Töne der Statements der Diskutierenden eignen sich gut für den Einsatz im Politikunterricht. Dieses Thema steht bei jungen Leuten ganz oben auf ihrer politischen Agenda, deshalb sollte Schule es aufgreifen.

Ein Aspekt hat mir an der Diskussion gefehlt: Sollte es auch eine Dienstpflicht für die Boomer-Generation geben? Wäre diese Idee aus den Gründen der Lastenverteilung und Generationengerechtigkeit nicht sinnvoll. Ich bin gerade in Rente gegangen und fühle mich noch recht fit, auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Gerade weil die jüngere Generation die Rente und Pflege der Boomer-Generation übernehmen muss, dann auch noch aufgrund des demografischen Wandels auf eine längere Lebensarbeitszeit blickt, wäre eine Beteiligung der Boomer-Generation an einem „Republikanischen Jahr“ überlegenswert.

Podcast „Ein Jahr für die Republik“: https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/ein-jahr-fuer-die-republik-die-debatte-um-eine-neue-dienstpflicht

Bildquelle: https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/bpb_TB_141_Pflichtdienst_fuer_alle_BF_0.pdf

Kannst du in einer komplexen Situation verantwortlich handeln?

Hamburg möchte durch die Novellierung der Ausbildungsordnung für das Abitur die Präsentationsprüfung als 4. Prüfungsfach im Abitur wieder abschaffen zugunsten einer klassischen Mündlichen Prüfung. Das zeigt, dass auf die Herausforderung Künstliche Intelligenz mit einem Rückgriff auf althergebrachte Prüfungsformate reagiert wird. Dabei muss man sich doch fragen, was eigentlich in einer Abiturprüfung gefragt werden soll.

Den Titelsatz habe ich aus einem Beitrag von Peter Fratton, einem Bildungsunternehmer aus der Schweiz, den ich bei einem Vortrag vor vielen Jahren an der Ida Ehre Schule kennenlernen durfte.

Der Satz formuliert die Herausforderung für eine Prüfung im 21. Jahrhundert in Zeiten von KI: Nicht mehr Wissen wird abgefragt, sondern Strategien und Konzepte, die auch mit Hilfe von KI entwickelt werden können.

Ein weiterer Satz bringt es für mich auf den Punkt: ‚Und weil KI immer intelligenter wird, wird die eigentliche Prüfung immer menschlicher werden.‘

Das heißt also, dass wir prüfen müssen, was spezifisch menschlich ist: sozial verantwortlich handeln, strategisch denken können, kooperativ agieren können, flexibel auf Veränderungen reagieren, visionär denken können. Die Liste ist sicher noch erweiterbar.

Es lohnt sich den kurzen Artikel zu lesen, um einen anderen Blick auf unsere Abiturprüfungen zu bekommen:

https://peterfratton.com/2026/06/27/ki-macht-prufungen-sinnhaft-aber-anders/

Neustart

Meine aktive Lehrertätigkeit ist zu Ende. Seit dem 01.02.26 bin ich in Pension. 

Das gibt mir Zeit, wieder diesen Blog zu aktivieren. In den letzten drei Jahren habe ich die didaktische Weiterentwicklung an der Winterhuder Reformschule in Hamburg verantwortet. In dieser Zeit habe ich wesentliche Reformen mit auf den Weg gebracht: 

  1. Wir haben zur Stärkung des projektorientierten Lernens das Format ‚Semesterprojekte‘ eingeführt. Dabei werden in jedem Semester der Studienstufe eine Woche fächerübergreifend Themen aus den Profilfächern bearbeitet. Im Unterschied zu den Einstiegsprojekten bedienen die Semesterprojekte Themen des Bildungsplans. 2025 haben wie die Semesterprojekte auch auf den Jahrgang 11 ausgeweitet. 
  2. Wir haben ein ‚Manifesto‘ (1) erstellt, dass die reformpädagogischen Grundlagen für das Lernen mit jungen Erwachsenen in der Oberstufe beschreibt. Darin sind auch unsere eigenen Ansprüche als Institution formuliert, die auch als Zielperspektive zu verstehen sind. 
  3. Herausgehend aus dem Manifesto haben wir dann die Grundsätze zur ‚Lernkultur an der Oberstufe‘ formuliert, die die Zielsetzungen des Manifestos konkretisiert (2)
  4. Die Reformschule Winterhude hat erklärt, dass sie sich am Schulversuch Flexible Oberstufe beteiligen will, der in der Regierungskoalition zwischen SPD und Grünen im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. 

An diesem Punkt arbeite ich jetzt nach meiner aktiven Zeit als Lehrender weiter: Der Schulversuch Flexible Oberstufe wird politisch durch die LAG-Bildung der Grünen und der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD vorangetrieben. Durch eine große Veranstaltung am 19.04.2026 an der Stadtteilschule Eppendorf haben sich 25 Schulen interessiert, was eine tolle Resonanz ist. 

In diesem Themenfeld arbeite ich jetzt auch in der Initiative Flexible Oberstufe mit. Die Initiative bereitet gerade den großen Oberstufenkongress in Berlin am 17./18.09.2026 vor. (3)

Ich bleibe also bildungspolitisch aktiv und werden jetzt hier wieder regelmäßig berichten. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir hier folgt. 

(1) Manifesto:  https://admin.sts-winterhude.de/assets/8d304ef8-f6dc-45f7-8f3e-35c7c4323db6/Manifesto.pdf

(2) Lernkultur Oberstufe: https://admin.sts-winterhude.de/assets/d46ec492-b317-4ac0-b327-d71ce73c2275/Lernkultur%20Oberstufe.pdf

(3) Innovationskongress Oberstufe: https://www.buendnis-zukunft-abitur.de/innovationskongress-2026/

Agiles Arbeiten und Sinn im Lernen

Viele Schüler*innen sehen die Schule nur noch als Prüfungsmaschine. Sie hechten von Klausur zu Test, das dazwischen wird als notwendiges Übel gesehen. Einen Sinn können sie in dieser Konstruktion oft nicht erkennen.

Dabei wäre Sinn etwas, was wir in der Schule dringend gebrauchen können. Ein Baustein dazu, wie wir wieder Sinn in das Lernen in der Schule bringen können, ist Agiles Lernen. Das Grundkonzept habe ich schon einmal in einem vorherigen Artikel beschrieben (klick hier) und es gibt viele tolle Blogartikel zum Agilen Lernen.

Ich möchte hier meine Erfahrungen teilen, wie man mit dem Konzept des Agilen Lernens ein Angebot für einen Sinn im schulischen Lernen machen kann. Es kann nur ein Angebot sein, weil man „Sinn im Tun“ nur selber finden kann, er ist nicht durch einen Lehrplan zu verordnen. Aber als Lehrender kann ich einen Raum schaffen, dass die Schüler*innen einen Anknüpfungspunkt zu Ihren eigenen Ideen und Emotionen finden und damit ihr schulisches Lernen etwas mehr mit ihrem persönlichen Leben zu überlappen.

Erster Baustein: Im Agilen Lernen werden Produkte hergestellt, die etwas nützen. Der einfachste Nutzen kann es sein, eine Aufarbeitung der Lerngegenstände herzustellen, die bei dem nächsten Test oder Klausur helfen kann, die Aufgaben erfolgreich zu lösen. Das setzt natürlich eine Prüfungskultur voraus, in der die Schüler*innen ihre Aufzeichnungen bei den Prüfungen nutzen dürfen.

Zweiter Baustein: Agiles Lernen ist nicht linear, sondern asynchron. Es wird nicht stur ein Lernplan (Chapter 2-7) abgearbeitet, sondern die Lernenden entscheiden im Team ihre Arbeitsschritte. Eben agil, an die gerade vorhandenen Notwendigkeiten angelehnt. Wenn Schüler*innen ihre Lernwege selbst bestimmen können, trägt es zur Sinnfindung im Lernen bei. Das muss nicht heißen, dass es keine linearen Übungsphasen geben kann, sie sind aber eher ein Exkurs.

Dritter Baustein: Lernergebnisse haben einen Wert. Sie werden nicht nur zur Notenermittlung erstellt, sondern haben einen realen Wert: Sie werden ausgestellt, anderen Schüler*innen zur Verfügung gestellt, veröffentlicht usw.

Vierter Baustein: Lernen findet nicht nach einem vorgegebenen Plan statt, sondern den Plan machen die Schülerinnen in ihren Team selber. Die Schülerinnen-Team stellen ihren Backlog zusammen, erstellen Tasks und teilen die Aufgaben in ihrer Gruppe auf. Flankierend gebe ich als Lehrender inhaltliche Inputs oder Strukturierungshilfen für die Teamarbeit, z.B. in Form einer Fortschrittsliste.

Ein typischer Workflow im Agilen Lernen sieht folgendermaßen aus:

Ich erstelle einen Arbeitsplan, in dem ich den Rahmen des Lernprojekts abstecke. Darin enthalten ist das inhaltliche Thema (worum geht es?), Aufgaben und Arbeitsvorschläge (hier achte ich darauf, dass alle Anforderungsbereiche abgedeckt sind), freie Aufgaben sowie Materialien und Links.

Das zu erstellende Produkt, das das Team am Ende abgeben muss, lege ich fest oder bespreche mit der Klasse das Produkt.

Zuerst erstellen die Teams einen Backlog, sie sammeln alle Teilaufgaben auf Post-Its und kleben sie auf ein Blatt. Das kann auch die Form eines Brainstormings haben. Die Schüler*innen sammeln erste Ideen für ihr Team-Produkt (z.B. ein Dossier, ein Portfolio, eine Präsentation, einen Film usw.).

Dann geht es in den ersten Sprint: Aus dem Backlog werden die Aufgaben/Post-Its, die in dem ersten Zeitabschnitt (z.B. eine Woche) erledigt werden sollen, im Kanban-Board nach „To-Do“ verschoben. Dann wird genau geschaut, ob die Aufgaben auf den Klebezetteln auch wirklich in einem Sprint zu schaffen sind oder zu umfangreich sind (was bei Schüler*innen schnell passiert). Dann muss die Aufgabe auf mehrere Post-Its verteilt werden.

Nach diesem Schritt werden die Aufgaben im Team verteilt: Sprint-Planning. Die Tasks werden in die Spalte „Doing“ verschoben. Und dann geht die Arbeit los.

An einem festgelegten Zeitpunkt wird die Arbeit für ein Stand-up-Meeting unterbrochen: Für ca. 5 Minuten trifft sich das Team vor dem Kanban-Board und bespricht den Arbeitsstand. Dann geht die Arbeit weiter.

Am Ende des Sprints muss Zeit eingeplant werden, den Zwischen-Arbeitsstand, den Prototypen des Produkts, beim Product Owner (meist die Lehrperson) abzugeben (Sprint Review). Die Lehrenden können dann bis zur nächsten Woche (nächster Sprint) sich die Zwischenergebnisse anschauen und ein Feedback geben.

Zum Schluss trifft sich das Team und macht eine Retrospektive und schreibt stichwortartig auf, wie die Teamarbeit im Sprint gelaufen ist und was im nächsten Sprint verbessert werden soll.

In der nächsten Woche beginnt der Kreislauf von neuem. Man verabredet vorher, wieviele Sprints vorgesehen sind und wie perfekt das Produkt am Ende sein soll.

Es ist völlig egal, ob man diesen Prozess analog oder digital durchführt. Analog arbeite ich mit Flipchartpapier und gelben Post-Its, jedes Team hat ein Kanban-Board. In letzter Zeit arbeiten die Schüler*innen mehr digital, dann erstelle ich ihnen auf Taskcards ein Board, das sie sich selber gestalten.

Am besten man fängt einfach mal an und geht mit den Schülerinnen zusammen auf Entdeckungsreise in der Welt des Agilen Lernens. Die Schülerinnen werden sich freuen, selbstbestimmter Teil des Projekts zu sein.

Ein ganzes Kollegium erstellt Lernumgebungen in Moodle

Der Dienstag nach dem Reformationstag in Hamburg. An der Reformschule Winterhude trifft sich das ganze Kollegium in der Aula, um gemeinsam Unterrichtsvorbereitung zu machen. Der Rahmen ist eine Ganztagskonferenz.

Dabei ist diese Unterrichtsvorbereitung etwas besonderes: Das Kollegium hat sich verabredet, Lernumgebungen in dem Lern-Management-System (LMS) Moodle zu erstellen. Dabei ist der Begriff „Lernumgebung“ neu. Der Begriff ist aus der Diskussion um Digitales Lernen entstanden und meint die digitale Bereitstellung aller Ressourcen für die Bearbeitung eines Themas oder einer Lerneinheit.

In der klassischen Schule war der Lehrende der Hüter der Lerneinheit, er/sie führte die Schüler*innen durch eine meist lineare Vergabe von Aufgaben durch die Einheit. An der Winterhuder Reformschule (WiR) wird schon seit Jahrzehnten in sog. Bausteinen gelernt, mit denen sich die Lernenden im eigenen Tempo und Auswahl der Aufgaben durch die Lerneinheit bewegen konnten. Meist waren diese Bausteine eine zusammengeheftete Sammlung von Arbeitsblättern, die nacheinander abgearbeitet wurden.

Die Digitalisierung brachte ganz neue Möglichkeiten. Gepusht durch die Pandemie, hat sich die WiR konsequent auf das Lernen mit digitalen Ressourcen umgestellt. 90% aller Schülerinnen und alle KollegInnen haben iPads, das Schul-WLAN ist für alle zugänglich. Alle in der Schule haben eine eigene Email-Adresse, für die Kommunikation nutzen wir iServ. Es fehlte noch eine passende digitale Lernplattform, das in der Anfangszeit der Corona-Pandemie genutzte Microsoft-Teams wurde vom Datenschutzbeauftragten verboten.

Vor einem Jahr einigte sich die Schulgemeinschaft, die Open-Source-Software Moodle als Lernplattform zu nutzen. Ein Jahr verging mit Skepsis, vorsichtigen Herantasten, Begeisterung bei einigen Kolleg*innen und auch grundsätzliche Debatten, ob wir nicht wichtigere Probleme lösen müssten. Jetzt nach dem Reformationstag war die Zeit reif, sich gemeinsam an die Arbeit zu machen. Die Aula wurde neben dem Plenum zu einem Co-Working-Space. Das Support-Team lief in gelben Westen umher, um schnell technische Tipps zu geben.

Die Vorerfahrungen mit Lernplattformen und digitalen Tools ist im Kollegium (wie wahrscheinlich in allen Schulen) sehr unterschiedlich. Trotzdem ist es an diesem Tag gelungen, ein Gefühl des „wir arbeiten alle zusammen an Lernumgebungen“ für unsere Schüler*innen. Schon die Vorbereitung und die Konferenzplanung lief über Moodle. In Austausch- und Wertschätzungsrunden wurde sich gegenseitig über das Geschaffte berichtet. Für einige Kolleg*innen war es der erste Kontakt mit Moodle, andere haben ihre schon vorhandenen Lernumgebungen verfeinert und die schier unerschöpflichen Möglichkeiten weiter ausgelotet.

In der Unterrichtspraxis läuft natürlich nicht gleich alles rund: Aber ist aus meiner Sicht auch ein wichtiges Signal an die Schülerinnen, dass auch die Lehrerinnen Lerner sind, die sich in die neuen Möglichkeiten digitaler Ressourcen einarbeiten.

In den Lernumgebungen im Moodle werden zwar alle Lernaufgaben und Aktivitäten bereitgestellt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Lernenden nur alleine vor dem Gerät sitzen. Die Organisation der Beziehungen und Beratungen im Lernprozess ist jetzt die zentrale Aufgabe der Lehrer*innen geworden.

So hat uns der Reformationstag auch einen weiteren Schritt in der reformpädagogischen Entwicklung an der Reformschule Winterhude gebracht. Es werden noch viele weitere notwendig sein. Wir sind guten Mutes.

Design Thinking in den Einstiegsprojekten an der WiR

Morgens um 9:00 Uhr, Hamburg-Winterhude, Reformschule. Sprint-Planning für 36 Schülerinnen im Einstiegsprojekt „Global|Lokal“. Acht Teams aus Schülerinnen entwickeln Prototypen für eine Verbesserung der Welt.

Auf dem großen Bildschirm im Raum steht das TaskCard-Board mit dem Kanban-Board des Projekts. Die Karten mit den Aufgaben (Tasks) werden von der Spalte „To do“ zu „Doing“ geschoben. Die Aufgaben des Projekts werden für den Tag festgelegt. Mikis und Norbert ordnen den Tag in die Phasen des „Design Thinking“ – Prozess ein. Die Teamspalten im Board zeigen die Karten mit den Ergebnissen des „Sprint-Reviews“ des Vortags an. Es werden die Ergebnisse des Vortags diskutiert, auch was noch fehlt.

Dann werden die Teams in ihr teaminternen Sprint-Planning entlassen. Sie beugen sich auf ihren iPads über ihr Board.

Wie kann man junge Menschen zu mehr Naturschutz animieren?
Wie kann man nachhaltige Produkte auch Menschen mit wenig Geld zugänglich machen?
Wie kann man den Kinderschutz verbessern?
Wie kann man eine schulinterne Plattform für Second-Hand-Kleidung aufbauen?
Wie kann man die Situation für systemrelevante Berufe verbessern?
Wie kann man einen kostengünstigen Wasserfilter bauen?
Wie kann man Klischees über die Gleichberechtigung begegnen?
Wie kann eine Stadt aussehen, die echte Gleichberechtigung ermöglicht?

Wir sind im Einstiegsprojekt „GlobalLokal“, das mit Hilfe der „Design-Thinking-Methode“ Projekte zur Verbesserung der Welt entwerfen will. An der Reformschule Winterhude in Hamburg arbeiten alle Oberstufenschüler*innen die ersten drei Wochen des Schuljahrs an besonderen Projekten außerhalb des normalen Klassenverbands.

SCRUM-Planspiel „Eine Stadt planen“

GlobalLokal führt die Schüler*innen durch den Design-Thinking-Prozess und nutzt die agilen Methoden des Scrum-Rahmenwerks. Wir orientieren uns an den Materialien aus Design Thinking in der Schule und dem Digital Innovation Handbook. Nachdem in der ersten Woche die jungen Menschen noch durch den Prozess von Projekt-Backlock, Sprint-Planning, Stand-Up-Meetings, Sprint Reviews und Retrospektiven geleitet wurden, haben sie mittlerweile eigene Teams gegründet und führen den interativen Prozess zu ihren Projekten selbstständig durch. Alle Teams haben ein eigenes Kanban-Board auf Taskcards.de erhalten.

Zum Üben haben wir ein kleines Planspiel zum agilen Planen einer Stadt durchgeführt. Dieses habe ich in einem älteren Beitrag schon einmal vorgestellt.

Der Design-Thinking Prozess

Einen weiteren Input zum Thema Projektentwicklung gab Chris von GoBanyo aus Hamburg, in dem er von der Entwicklung des Duschbus für Obdachlose berichtete (https://gobanyo.org).

Einen guten Überblick über das Arbeiten mit agilen Tools gibt es in den Materialien einer Fortbildung von Uta Eichborn und Petra Walenciak bei Zeit für Lehrer (https://www.zeitfuerdieschule.de/veranstaltungen/zeit-fuer-lehrer/), die in einer Aufzeichnung nachzusehen ist.

An der Winterhuder Reformschule gibt es gerade eine große Bereitschaft, das Lernen mit agilen Methoden in den Fokus zu stellen. Wir werden in einzelnen Fächern agil arbeiten und das Konzept des SCRUM-Rahmenwerks auf den Unterricht anwenden.

Dazu werde ich an dieser Stelle weiter berichten.

Material:
Hopp-Foundation, Design-Thinking in der Schule, freier Download
Dark Horse Innovation: Digital Innovation Playbook, Murrmann, ohne Ort